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BeitragVerfasst: Di, 6.9.05 20:57 
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zwar ist die am häufigsten auftretende sehbehinderung bei sh oder gl menschen das usher syndrom. aber auch der grüne star ist sehr gefährlich.
kennt ihr betroffene mit grünem star?
ich denke auch über dies augenkrankheit sollte man einiges wissen. denn der grüne star ist, rechtzeitig erkannt, sehr gut zu behandeln!

hier ein auszug aus dem web:

Wissenswertes über den Grünen Star (Glaukom)

Als Glaukom oder grünen Star bezeichnet man eine Drucksteigerung im Augeninnern, die verschiedene Ursachen, aber die gleiche Wirkung hat: sie zerstört das Sehvermögen. Diese Krankheit steht unter allen Erblindungsursachen in unserem Kulturkreis an erster Stelle, obwohl bei rechtzeitiger Behandlung das Augenlicht gerettet werden kann.

Im Inneren des Auges bildet sich dauernd eine farblose Flüssigkeit, die durch ein schwammähnliches Gewebe, das Trabekel-System, aus dem Auge in die Blutgefäße abgeleitet wird. Wenn dieser Abfluß verstopft ist, steigt der Augeninnendruck. Die einzige "weiche Stelle" liegt dort, wo der Sehnerv als "Kabel" zum Gehirn einmündet. Sie liegt etwa gegenüber der Pupille. Der krankhaft erhöhte Druck zerquetscht nach und nach den Sehnerv, der aus einer Million feinster Fasern besteht, die das im Auge (wie von einer Kamera) eingefangene Bild an das Sehzentrum im Gehirn weiterleiten. Durch den Druck auf die empfindlichen Fasern des Sehnervs stirbt er allmählich ab, was dem Kranken zunächst nicht bewußt wird.

Der Augenarzt erkennt diese gefährliche Krankheit frühzeitig u.a. durch die Messung Ihres Augeninnendrucks. Diese Untersuchung ist für Sie unkompliziert und absolut schmerzlos.

Wer seine Augen regelmäßig untersuchen läßt, braucht den grünen Star nicht zu fürchten.


Mit zunehmendem Alter steigt die Zahl der Erkrankungen steil an. Die Krankheit ist so gefährlich, weil man sie nicht wahrnimmt, und wenn man sie endlich bemerkt, sind die Schäden nicht mehr rückgängig zu machen.

Wer mit 40 Jahren noch einen normalen Augendruck hat, ist keineswegs sicher, daß diese Werte auch zwei bis drei Jahre später stimmen. Eine einmalige Druckmessung mit normalem Befund gibt keine Garantie für den Rest des Lebens. Eine Augeninnendruck-Steigerung kann besonders jenseits des vierzigsten Lebensjahres auftreten, ohne daß man Schmerzen oder Sehstörungen hat.

Erhöhte Gefahr besteht für Blutsverwandte am Glaukom erkrankter Familienmitglieder. Bei ihnen tritt der erhöhte Augeninnendruck oftmals lange vor dem 40. Lebensjahr auf und ist grundsätzlich eine Erkrankung, mit der sie rechnen müssen. Die Anlage zum Glaukom ist erblich. Wenn einer Ihrer Blutsverwandten von dieser Augenerkrankung betroffen ist, müssen Sie unbedingt Ihren Augeninnendruck alle paar Jahre von Ihrem Augenarzt überprüfen lassen — nicht erst nach dem 35. Lebensjahr!

Ihre Lebensgewohnheiten, Ihr Beruf und Ihre Ernährung haben nach heutiger Kenntnis nichts mit der Entstehung des Glaukoms zu tun. Sicher ist, daß jede Form des Nikotin-Konsums bei Glaukom eine erhebliche zusätzliche Gefahr darstellt, wogegen maßvoller Alkoholgenuß eher nützt als schadet.

Auch bestimmte Medikamente haben Einfluß auf den Augeninnendruck. So erkranken Patienten, die wegen Ihres Rheumas oder ihrer Allergie über längere Zeit Kortison-Präparate einnehmen müssen, öfter als normal am Glaukom. Das gilt nicht nur für Spritzen und Tabletten, sondern auch für Nasentropfen und Zäpfchen.

Auch bei Diabetes oder Gefäßerkrankungen kommt das Glaukom häufig vor.

Sehvermögen

Glaukom ist zwar eine der häufigsten Ursachen der Erblindung, doch allein deshalb, weil die Betroffenen zu spät zum Augenarzt kamen. Er kann nur bewahren, was an Sehfähigkeit bei Behandlungsbeginn noch vorhanden ist. Dabei sind die Aussichten umso besser, je früher die Therapie einsetzt.

Entscheindend bei der Behandlung ist das genaue Beachten der Tageszeiten für das Eintropfen und die regelmäßige Kontrolle durch den Augenarzt. Auch für die Untersuchung spielen die Tageszeiten eine Rolle, darum müssen die vom Arzt angegebenen Termine unbedingt eingehalten werden.

Wenn Sie gar nichts am Auge spüren, kann dennoch eine Glaukom-Erkrankung im Beginn vorhanden sein. Lassen Sie nach dem 35. Lebensjahr Ihren Augeninnendruck alle 2-3 Jahre messen. Suchen Sie grundsätzlich Ihren Augenarzt auf, wenn Sie im Auge Schmerzen haben, wenn eine Rötung auftritt oder wenn Sie Veränderungen Ihrer Sehleistung feststellen.

mehr zum lesen auf: http://www.med1.de/Laien/Krankheiten/Augen/Glaukom/#01

also: unbedingt regelmässig zum augenarzt gehen! auch wenn man nicht schlecht sieht. das augenlicht ist einfach zu wertvoll!

lg beethoveny

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Die grössten Wunder gehen in der grössten Stille vor sich. (Wilhelm Raabe)


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BeitragVerfasst: Mi, 7.9.05 8:30 
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@beethoveny:

Du hast schön ausführlich geschrieben. Ein Punkt bei Grünen Star ist noch wichtig: Wenn es in der Familie Diabetes(Zuckerkrankheit) gegeben hat, sollten die Angehörigen ab dem 40.Lebensjahr jedes Jahr beim Augenarzt der Augeninnendruck messen lassen.
Ein erhöhter Druck macht sich anfangs nicht bemerkbar. Das ist das riskante dabei. Wer längere Zeit immer wieder Kopfschmerzen hat, sollte das auch auf den Grund gehen lassen und untersuchen lassen und nicht einfach mit Migräne abtun.

Alles Gute

Phoenix

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Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart. Der bedeutendste Mensch der, der uns gerade gegenübersteht und das notwendigste Werk ist stets Hilfen ermöglichen.


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