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Glaubst du, dass es möglich ist, das Gehör auf natürlichem Weg wieder herzustellen?
Ja. 22%  22%  [ 2 ]
Nein. 78%  78%  [ 7 ]
Abstimmungen insgesamt : 9
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BeitragVerfasst: So, 19.9.10 12:04 
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Beiträge: 7
Hallo,

Ich mache viel Kunst mit Musik in Form von Filmen.
Leider habe ich vor einem Jahr einen Tinnitus beidseitig bekommen, daraufhin eine schwere Depression. Im Januar habe ich dann zwei aufeinandervolgende vestibular Ausfälle gehabt und kann bis jetzt nicht ohne starken Schwindel 2 meter gehen. Zudem habe ich ab Januar allmählich mein Gehör verloren und bin inzwischen nach ca. 30 bis 40 Hörstürzen vollkommen ertaubt. Ich brauche meine Gehör um meine Lebensaufgabe ausführen zu können.
Soviel zu mir. Ich denke einige von euch erkennen sich, zumindest in der Beginnphase, darin wieder.

Ich will mal fragen ob sich hier jemand schonmal wirklich Gedanken darüber gemacht hat wie man wieder HÖREN kann und nicht, wie man damit umgeht, wie es die Ärzte einem immerwieder erzählen wollen. Sei es Wissenschaftlich oder Esotrerisch, Ganzheitlich oder Medizinisch.
Die elektrosmog Geräte im Gehirn oder Ohr erreichen nicht annähern die subtiele Qualität, die ich und sicherlich viele andere benötigen.

Ich möchte mit den anderen zusammen, mit EUCH, wieder hören können.
Ich lasse mir meine Hoffnung durch niemanden mehr nehmen. Da sind die Menschen nämlich echt gut drin.
Ein Mensch ist dazu gemacht um hören zu können. Außerdem ist der Mensch in der Lage so ziemlich alles zu regenerieren, selbst Gehirnzellen. Wenn man eben die richtigen Anweisungen gibt sollte das also funktionieren. Alllerdings ist das bei Stammzellen und ziemlich vielen Quadratmetern Nervenleitung nicht gerade so einfach und dauert Zeit. Außerdem ist der Verlust von Gehör-Sinneszellen durch NanoGift, Dauerstress, Elektrosmog und moderne Medikamente etc. für den Körper etwas neues. Da muss er erstmal was gegen entwickeln. Und wie gesagt, es handelt sich um ein Experiment.

Darum würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns gegenseitig helfen könnten.
Ich beschäftige mich auch gerne eindringlich mit der Theorie des morphogenetischen Feldes und anderen experimenten. Die funktionieren wenigstens auch über Distanz. Vieleicht könnte man ja mal einen Tag für Hörgeschädigte einführen, wo alle gleichzeitig daran glauben wiederhören zu können.

Vielen Dank und Bis dann.

Eric


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BeitragVerfasst: Mo, 20.9.10 12:50 
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Ich kenne einen, der im Kindesalter sein Gehör (ich glaube durch einen Schock o.ä.) verloren hatte und es Anfang vom Erwachsenenalter wieder bekam, ohne OP oder so. Das waren aber wohl keine normalen Hörstürze. Operativ scheint es bisher nicht möglich zu sein, nur eben mit CI (Cochlea Implant).

Ich bin mit 16 ertaubt, habe noch einen winzigen Hörrest, der aber nicht taugt, um Sprache damit zu verstehen. Ich glaube, je später man ertaubt, desto schwerer fällt es damit klar zu kommen. Man weiß bei mir auch nicht die exakte Stelle des Schadens. Ich dachte eigentlich, dass ich wegen Hirnhautentzündung wohl "durchgeschmorte" Hörnerven habe, aber ich kenne nun auch welche, bei denen es mit CI geklappt hat und das geht nur, wenn der Hörnerv ok. ist, d.h. bei Hirnhautentzündung wird wohl auch eher die Schnecke beschädigt. Das Problem ist, dass man kaum herausfinden kann, wo der Schaden liegt. Daher denke ich, dass es schwer ist, das natürliche Gehör direkt zu reparieren. Wir hatten es damals mal mit einem "Wunderheiler" versucht, brachte nichts. Was denkst du zum CI? Ich meine, du wärst doch der passende Kandidat. Ich selbst habe zuviel Schiss vor OPs und mir geht es auch so gut, daher möchte ich es nicht für mich. Aber es gibt viele Fälle, wo die Leute auch begeistert sind.

Ich weiß noch, dass ich damals bevor ich ertaubte sagte, dass Musik für mich das wichtigste sei. Die Ärzte sagten im Krankenhaus, dass es wohl wieder kommt. Da ich da noch Schüler war, kam ich gleich in Hörgeschädigtenkreise. Es kam nichts wieder, aber als mir das klar war, hatte ich mich auch schon dran gewöhnt. Bei aller Hoffnung, dass das Gehör wiederkommt, würde ich dennoch einfach mal bei Hörgeschädigten reingucken, vielleicht Kontakt nach Rendsburg suchen: http://www.hoergeschaedigt.de Hast du Kontakte zu Leuten, die ebenfalls ertaubt sind? Das wäre erstmal wichtig, meine ich.
j.


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BeitragVerfasst: Mo, 20.9.10 18:01 
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Hallo Jenne,

Vielen Dank für deinen Kommentar. Er hat mich sehr gefreut. Ich dachte schon ich werde jetzt von Resignation auseinander genommen.
Nein, bisher hatte ich noch keinen Kontakt mit Niemanden. Das hat mir meine "Erkrankung" leider nicht erlaubt. Aber darum hier mein erster Versuch.

Mich würde interessieren wie lange du jetzt schon nichts hörst. Denn ich habe in einem Buch gelesen, dass das Gehirn ca. 7 Jahre braucht um sich komplett zu regenerieren. Nach 10 Jahren soll angeblich kein einziges Atom mehr von dem alten Mensch übrig geblieben sein. Die DNA behält allerdings immer ihre Information. Außerdem weiss man inzwischen, dass das Gehirn "zerstörte" Bereiche nachbilden kann.

Über das CI weiß ich nur, das es für meine Zwecke eine viel zu Geringe Qualtität hätte. Es geht mir ja schlichtweg nicht nur darum Menschen zu verstehen. Das ist noch das geringste Übel.
Außerdem kann ich keine bessere Definition von Elektrosmog finden, als eine Magnetspule direkt im Kopf!! Da sollte jedem doch sicherlich eine Licht aufgehen, dass das auf kurz oder lang nicht gesund sein kann. Nen Tumor möchte ich mir dann doch sparen. Außerdem traue ich den Schulmedizinern nachdem, was die mit mir veranstaltet haben, soviel wie einem Bauarbeiter, der mit einem Teleskop die dunkle Materie erforschen will.

Ich dachte bei der Reperatur auch nicht an einen chirugischen Eingriff. Da kann man bei so empfindlichen Zellen sowieso nur mehr kaputt machen als ganz. Vielmehr bin ich auf der Suche nach Möglichkeiten das noninvasiv zu lösen.
Geistheiler nehme ich gerade alle durch. Tatsache ist, das die bisher sehr geholfen haben, dass ich jetzt noch hier bin und schreiben kann. Auch Homnöopatie wirkte sehr gut. Hab auch schon Magnetfeldtherapie und "Quantengeräte" durch. Leider gibt es in dem Bereich(wie auch in Schulmedizin) Welten Unterschiede. Ein Geistheiler ist nicht direkt DER GEISTHEILER. Den muss man erst finden. Tatsache ist wahrscheinlich, dass die einem auch nur ein Tor aufmachen können, man aber selbst herausfinden muss, wie man sich heilt. Natürlich kann man sich auch einfach mit der Situtation abfinden, aber ich will mal was anderes probieren. Angst kann mir sowieso garnichts mehr machen und es kann schlimmstenfalls nicht funktionieren.
Ich würde also gerne weiter über wissenschaftliche Tatsachen, über Möglichkeiten und Erfahrungen sprechen und hoffe, das sich hier noch mehr Leute einfinden.

Außderdem würde mich interessieren was genau bei deinem Hörsturz passiert ist. Hast du die Frequenzen verzerrt gehört oder war auf einmal alles leiser? Das gibt glaube ich auch einen wichtigen Hinweis darauf, ob es der Nerf, die Schnecke, die Leitung oder das Gehin war. (Das interessiert die Schulmediziner übrigens auch überhaupt nicht.)
Bei mir hat sich bei den ersten beiden alle Menschen wie Roboter angehört, erst bei den volgenden "Hörverlusten" wurde es nach einem pulsierendem Tinnitus einfach insgesamt leiser. Außerdem wenn ich auf die Ohren drücke höre ich eine lautes "kreischen"(Tinnitus) im Kopf.
Hat jemand ähnlich Erfahrungen gemacht?
Bis dann
Eric


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BeitragVerfasst: Mo, 20.9.10 21:39 
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Hi Eric,
ich meine, es wäre für dich wertvoll, Kontakte zu anderen Hörgeschädigten und im speziellen Ertaubten zu finden, wenn du dafür bereit bist. Vielleicht ist es auch eine Art Teufelkreis, in den man gerät, wenn man zu wenig Kontakte hat, denn vielleicht ist der Kontaktmangel auch ein Teil der Ursache der Depressionen gewesen.

Ich bin mit 16 ertaubt und jetzt 43, habe also schon reichlich Zeit gehabt mein Leben anzupassen :). Ich kann auch heute noch nicht perfekt Gebärdensprache, aber es reicht für Kontakte zu Gehörlosen. Bei Ertaubten bleibt ohnehin die Lautsprache Muttersprache, wenn sie postlingual ertaubt sind, also nach Erwerb der Lautsprache. Gebärden sind z.B. wichtig, wenn man sich einen Dolmetscher nimmt, beispielsweise beim Elternabend oder auch, wenn man studieren will. Es gibt wohl auch Schriftdolmetscher, aber habe ich noch nicht gehabt oder nur hörende Freunde, die für mich mal etwas notiert haben.

Interessant, dass sich die Menschen materiell komplett regenerieren. Theoretisch müsste man dann doch die Alterung ausschalten können. Aber das wäre auf der Erde wohl nicht "im Sinne des Erfinders" ;).

Ja, das Gehirn kann Bereich regenerieren, wie auch Nerven in gewissem Umfang heilen können. Ich hatte mal durch Klickpedalen am Fahrrad eingeschlafene Zehen gehabt. Die sind erst nach ca. 2 Monaten wieder "da" gewesen. Übrigens übernehmen mein Gleichgewicht jetzt die Augen, aber das ist mehr ein Lernprozess. Anfangs konnte ich auch fast nur an der Wand gehen, jetzt kann ich auch Rad fahren etc., wenn auch schlecht im Dunkeln. Meine Homepage ist übrigens http://www.effendibikes.de , ich konstruiere hobbymäßig Rahmen (Liegeräder, Renntretroller). In den jeweiligen Szenen bin ich immer der einzige Gehörlose, aber das ist egal, man kennt mich da :). Zur Kommunikation ist es gut, Papier und Schreiber dabei zu haben, denn Mundablesen klappt oftmals nicht gut.

Als meine Eltern damals am Abend der Ertaubung den Arzt holten, konnte ich schon schlecht hören, aber noch verstehen. Der Tieftonbereich war weg und es klang komisch. Der Arzt sagte "Schwere Grippe", aber am nächsten Morgen ließ mich meine Mutter doch besser ins Krankenhaus holen. Im Krankenhaus angekommen, konnte ich nichts mehr hören, es ist also in etwa 5-10 Std. komplett kaputt gegangen. Bei Innenohrschaden hört man immer verzerrt. Bei Mittelohrschaden jedoch nur leiser. Bei mir ist auf jeden Fall das Innenohr Schrott. Ich kann mit Hörgerät Sprache hören, aber nicht verstehen. Als ich das erste mal ein Hörgerät bekam, war es wie Flüstern. Heute ist die Hörkurve noch die gleiche, aber es klingt subjektiv viel lauter. Ich höre dennoch nur etwa zwischen 100 und 130 dB (Empfindung und Schmerzgrenze), also mit geringer Dynamik.

Ein CI wird einen zwar nicht zum Hörenden machen, aber immerhin zum Schwerhörigen. Ertaubte können damit auch meist mehr oder weniger Sprache ohne Mundablesen verstehen. Musik wird sicher nicht die volle Qualität haben, aber vielleicht klingt es immerhin wie ein alter Kassettenrecorder :). Mit meinem winzigen Hörrest kann ich keine Melodie hören, bestenfalls Takt, aber eben auch kein Bass. Dafür liegt mein Hörrest im Bereich von Pfeifen.

Ich dachte mir auch schon, dass beim CI doch Elektrosmog auftritt, aber es gibt auch schon Leute, die das über 20 Jahre haben. Ich las nur mal, dass die Tendenz zu Hirnhautentzündung mit CI größer ist, aber Genaues weiß ich dazu auch nicht.

Der Glaube an Heilung kann sicher einiges bewirken (Pacebo-Effekt), aber ich denke, das hat seine Grenzen. Einen großen Schaden wird auch der stärkste Glaube kaum ausheilen können. Es kommt immer drauf an, wo der Schaden genau sitzt. Ich würde mich aber nicht zu sehr an dem Glauben festhalten, dass nur ein hörendes Leben lohnt. Mache dir nicht zuviele Gedanken und lebe, was das taube Leben bietet. Das ist mehr als du denkst :). Die Hoffnung auf Hören kannst du ja weiterhin behalten. Mir half diese Hoffnung in der Anfangszeit, nicht in ein Tief zu fallen. Und nach einem Jahr, wo mir klar war, dass es wohl so bleibt, hatte ich mich dran gewöhnt. Sehr wichtig ist dabei genug Ablenkung. Triff dich mit Leuten, vielleicht kannst du in der VHS oder irgendwo Gebärdensprache lernen. Mir war Musik damals sehr viel wert und ich bin froh, dass ich mal hören konnte. Ich habe noch heute soviel Musik im Kopf, singe und tanze für mich. Meine Frau (seit Geburt an Taubheit grenzend schwerhörig) weiß jedoch kaum, was eine Melodie ist. Das finde ich schade. Andererseits: Was man nicht kennt, macht einen nicht heiß :D und so vermisst sie Musik nicht direkt.

Wenn du versuchen willst, den Hörsturz quasi rückgängig zu machen, an dessen Möglichkeit ich ehrlich gesagt jedoch nicht glaube, müsstest du die Ursache herausfinden und auf jeden Fall diese abstellen. Ich denke, Ein Hörsturz ist ähnlich wie ein Infarkt, also eine verringerte Durchblutung. Vielleicht hilft ja Aspirin, die Durchblutung zu verbessern, doch ich nehme an, es ist wie beim Herzen: Bereiche, die durch einen Infarkt kaputt gegangen sind, kann man nicht wieder herstellen, sie sind abgestorben, soweit ich weiß. Da helfen dann nur Bypässe, also Medizinische Brücken (Adern). Sowas geht wohl beim Gehör bisher nicht. Das scheint mir auch filigraner aufgebaut zu sein als ein Herz.

eric hat geschrieben:
Angst kann mir sowieso garnichts mehr machen und es kann schlimmstenfalls nicht funktionieren.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Es gibt Vieles, das schlimmer ist als Taubheit. Stell dir mal schwere Migräne vor. Damit kann man kaum leben, Schmerzen sind viel größere Einschränkungen im Leben. Ich hatte anfangs recht lauten Tinnitus, der inzwischen jedoch im Hintergrund ist. Ich bemerke ihn kaum, nur wenn ich "hinhöre". Ablenkung ist dabei wichtig, dann wird es leiser. Wie schon geschrieben, vielleicht kannst du dir eine Reha in Rendsburg verschreiben lassen. Ich war zwar noch nicht da, aber dort lernt man zumindest mal andere Betroffene (Ertaubte) kennen. Wenn man im Erwachsenenalter ertaubt ist, ist es schwieriger Kontakt zu Gleichen zu finden als im Schulalter. Ich kam damals auf die Hörgeschädigtenschule in Schleswig und war danach im Husum unter Hörgeschädigten in der Ausbildung. Auch in der FOS in Essen war ich mit Gehörlosen zusammen und erst im Studium alleine unter Hörenden (mit Dolmetscher). Privat habe ich auch Kontakt zu Theatergruppen gesucht, wo ich nebenbei besser Gebärdensprache lernte. Schau mal in deinem Umfeld, ob es Gehörlosen-Clubheime oder sowas gibt. Übrigens war ich vor kurzem mal bei einem Taubblinden-Treff. War ganz interessant. Hatte vorher extra Lormen geübt, doch die meisten dort verwenden mehr taktile Gebärdensprache (Hände abfühlen) :). Die Gruppen haben übrigens auch immer einiges vor (Unternehmungen). Ein gutes Buch: Die Lebensgeschichte von Peter Hepp ("Die Welt in meinen Händen").
j.

PS: Wie alt bist du und wie lange schon taub? Ich kenne übrigens einen anderen, der auch in Schüben allmählich gehörlos wurde und als er ganz taub war, irgendwie froh war, denn dann konnte es nicht mehr schlechter werden.


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BeitragVerfasst: Di, 21.9.10 9:17 
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jenne hat geschrieben:
Ich bin mit 16 ertaubt und jetzt 43, habe also schon reichlich Zeit gehabt mein Leben anzupassen :). Ich kann auch heute noch nicht perfekt Gebärdensprache, aber es reicht für Kontakte zu Gehörlosen. Bei Ertaubten bleibt ohnehin die Lautsprache Muttersprache, wenn sie postlingual ertaubt sind, also nach Erwerb der Lautsprache. Gebärden sind z.B. wichtig, wenn man sich einen Dolmetscher nimmt, beispielsweise beim Elternabend oder auch, wenn man studieren will. Es gibt wohl auch Schriftdolmetscher, aber habe ich noch nicht gehabt oder nur hörende Freunde, die für mich mal etwas notiert haben.


Ja, es gibt mittlerweile Schriftdolmetscher. Die dürfen von Hörbehinderten genauso angefordert werden wie Gebärdensprachdolmetscher. Schriftdolmetscher schreiben simultan den kompletten gesprochenen Text nahezu 1:1 mit.

_________________
Viele Grüße

Beri

Das Leben verstehen kann man nur rückwärts, leben muß man es vorwärts.


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BeitragVerfasst: Di, 21.9.10 9:58 
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Surdo hat geschrieben:
Ja, es gibt mittlerweile Schriftdolmetscher. Die dürfen von Hörbehinderten genauso angefordert werden wie Gebärdensprachdolmetscher. Schriftdolmetscher schreiben simultan den kompletten gesprochenen Text nahezu 1:1 mit.

Das finde ich eigentlich sehr gut! Die müssen ja rasend schnell tippen können. Ehrlich gesagt ermüde ich bei Gebärdendolmetschern nach einiger Zeit doch. Da gab es damals in der FH Momente, wo ich hätte einschlafen können :D. Es kommt auch immer auf den Inhalt an, wie gut man das gerade versteht. Schriftlich ist es sicherlich entspannter, weil man sich selbst einteilen kann, wann man auf den Text guckt. Da kann man dann auch gut zwischendurch zur Tafel gucken oder so. Muss ich beim nächsten Elternabend vielleicht mal probieren :). Ich mag auch Untertitel im Fernsehen lieber als eingeblendete Dolmetscher. Wie das jedoch in natura ist mit Schrift- vs. Gebärdendolmetscher, muss man mal direkt testen.
j.


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BeitragVerfasst: Di, 21.9.10 19:55 
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Hallo,

Also tatsächlich ist es so, das man seit neuem anzweifelt, ob das Älter werden zum Leben dazu gehört, oder doch eher eine genetische "Erkrankung" ist. Also das da wohl ein Gen absichtlich für sorgt, dass man alt wird. Man weiß auch aus einigen Berichten, dass es vor langer Zeit wohl Menschen gegen haben muss, die weit über 160 geworden sind. Wie auch immer.

Wie meinst du das, dein Geleichgewicht übernehmen die Augen? Ich habe zwar immernoch einen Nystagmus, aber er übernimmt nicht die funktion des Innenoirhs, es ist vielmehr ein Fehler des Augennerfs, der versucht, die eigentlich nicht vorhandenen bewegungen auszugleichen.

Zitat:
Bei Innenohrschaden hört man immer verzerrt. Bei Mittelohrschaden jedoch nur leiser.

Bist du dir da sicher, oder hast du dazu ein paar Quellen? Weil bei mir war eine verzerrung nur während des Vestibular Ausfalls. Dann nach zwei Wochen hat es aufeinmal plopp gemacht und mein rechtes Ohr war direkt taub. Dann der rest...

Zitat:
Es kommt immer drauf an, wo der Schaden genau sitzt.

Naja im Grunde genommen dürfte es dem Glauben doch egal sein, wo der Schaden genau sitzt, oder?

Zu der Sache mit dem Bypass habe ich vor kurzen auch einen Bericht über eine interessante Studie gelsen. Und zwar hat man der einen Patientengruppe nur vorgetäucht, man hätte eine OP gemacht und bei der anderen hat man die wirklich gemacht. Jetzt rate mal was passiert ist... Es gab keine Unterschiede! Soviwel zum Thema glauben.
Die Durchblutung wird bei Hörstürzen inzwischen übrigens auch aberkannt, man weiß inzwischen, das nur bei einer sehr geringen Prozenzahl Patienten wirklich die Durchblutung eine Rolle spielte.
Wie auch immer. Ich werde die genauen Ursachen bei mir sowieso nicht feststellen und auch nicht weiter die Leiche ausgraben. Vermute aber, das es eine kombination aus Umweltgiften, Stress und Elektrosmog war. Die habe ich aber jetzt schon soweit eingegrenzt, meine Ernährung umgestellt und meine Depression vernichtet. Zu deiner Frage. Ich bin 23 und ab Januar dieses Jahres bis vor kurzem "schubweise ertaubt".

Mir geht es vor allem darum jetzt Menschen zu finden, die wieder hören können wollen. Das ist der Kontakt, den ich suche, nicht Menschen, die die Umfrage oben schon direkt mit NEIN beantworten. Demnach hat man nämlich schon den glauben daran verloren, das es überhaupt möglich ist. Und was ist wenn morgen der Wissenschaftler xy seine neue Methode zur Wiederalangung des Gehörs vorstellt?? Gucken die NEINERer dann blöd aus der Wäsche?

Bis dann


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BeitragVerfasst: Di, 21.9.10 21:51 
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Zitat:
Zitat:
Bei Innenohrschaden hört man immer verzerrt. Bei Mittelohrschaden jedoch nur leiser.

Bist du dir da sicher, oder hast du dazu ein paar Quellen?


Das weiß ich noch aus der Zeit vorm Internet, aber dazu gibt es sicher Quellen.
Zitat:
Weil bei mir war eine verzerrung nur während des Vestibular Ausfalls. Dann nach zwei Wochen hat es aufeinmal plopp gemacht und mein rechtes Ohr war direkt taub. Dann der rest...


Hmm... komisch. Ich habe da auch keine Vorstellung, was da abgelaufen ist. Eine Bekannte von mir ist über Nacht ertaubt, auch Hörsturz, mit 13. Da kam zwar kein Gehör wieder, aber sie ist durchaus ein zufriedener Mensch, kann sehr gut gebärden. Ich kenne halt nur den einen oben genannten Fall, wo das Gehör nach vielen Jahren langsam wieder kam.
Zitat:
Zitat:
Es kommt immer drauf an, wo der Schaden genau sitzt.

Naja im Grunde genommen dürfte es dem Glauben doch egal sein, wo der Schaden genau sitzt, oder?


Ich meine, Heilung durch Glauben kann nur begrenzt wirken. Wenn der Schaden sehr groß ist, wird Glauben nicht reichen. Wenn das Gehör aber nur wegen einer Sache quasi reversibel beschädigt ist, kann Glauben da vielleicht etwas bringen. Ein abgehakter Arm wächst durch Glauben nicht nach, übertrieben ausgedrückt.
Zitat:
Zu der Sache mit dem Bypass habe ich vor kurzen auch einen Bericht über eine interessante Studie gelsen. Und zwar hat man der einen Patientengruppe nur vorgetäucht, man hätte eine OP gemacht und bei der anderen hat man die wirklich gemacht. Jetzt rate mal was passiert ist... Es gab keine Unterschiede! Soviwel zum Thema glauben.


Davon habe ich noch nie gehört. Wenn eine Bypass-OP sehr nötig ist, also der Patient sich nur noch sehr schwerfällig bewegen kann, kann ich mir kaum vorstellen, dass eine "Lüge" eine Heilung bewirkt.

Zitat:
Die Durchblutung wird bei Hörstürzen inzwischen übrigens auch aberkannt, man weiß inzwischen, das nur bei einer sehr geringen Prozenzahl Patienten wirklich die Durchblutung eine Rolle spielte.


Ja, kann sein. Es kann auch genetisch bedingt sein. Ich habe einen Bekannten, der genetisch ertaubt ist, d.h. in seiner Familie sind in etwa gleichem Alter (so ca. 18 Jahre alt) auch die Mutter damals und eine Schwester (?) ertaubt. Liegt in der Familie. Der ist das auch, der meinte, dass er irgendwie froh sei als es mit den Schüben endlich vorbei gewesen ist, d.h. er 100% taub. Ich kenne aber nur diesen einen Fall von genetisch bedingter Ertaubung. Bei anderen Ertaubten halte ich es eher für Zufall oder so.
Zitat:
Vermute aber, das es eine kombination aus Umweltgiften, Stress und Elektrosmog war.


Das wäre in der Tat höchst interessant zu wissen. Umweltgifte wären vielleicht schon denkbar, also etwas mit Auswirkung auf das Nervensystem o.ä.. Vielleicht auch eine Lebensmittelunverträglichkeit? Von solcher Auswirkung habe ich da aber noch nicht gehört.
Zitat:
Die habe ich aber jetzt schon soweit eingegrenzt, meine Ernährung umgestellt und meine Depression vernichtet. Zu deiner Frage. Ich bin 23 und ab Januar dieses Jahres bis vor kurzem "schubweise ertaubt".


Oh, jung! Kontakt zu anderen Ertaubten ist sehr wichtig, sind vielleicht nur nicht so leicht anzutreffen. Bin übrigens aus dem Großraum Hamburg. Hast du jetzt eine Ausbildung deswegen unterbrochen?
Zitat:
Mir geht es vor allem darum jetzt Menschen zu finden, die wieder hören können wollen.


Ich will auch, das wollen sicher viele. Ich möchte gerne mal Madonna und Michael Jackson hören, aber ich habe mich schon damit abgefunden, dass es wohl nichts damit wird. Vielleicht bin ich auch schon zu lange taub, um noch ans Wiederhören zu glauben. Trotzdem, mir geht es nicht schlecht. Und darauf kommt es im Leben doch letztlich an. Manch einer der hören kann, hat ein anderes Problem oder Handycap. Niemand kann alles und letztlich kommt es auch immer darauf an, was man aus der Situation macht. Du kannst zwar jetzt nicht hören, aber du bist intelligent. Damit kannst du in gewisser Weise mehr als ein großer Teil der hörenden Menschen.

Zitat:
Und was ist wenn morgen der Wissenschaftler xy seine neue Methode zur Wiederalangung des Gehörs vorstellt?? Gucken die NEINERer dann blöd aus der Wäsche?


Das wäre überraschend :), zumindest entgegen der Vermutungen. Ich habe übrigens noch nicht abgestimmt, weil ich mich nicht entscheiden kann :). Im Prinzip bin ich auch einer, der an Selbstheilungseffekte glaubt, aber in meinem Fall wird das beim Gehör sicher nichts mehr, auch, wenn ich in Träumen manchmal hören kann :).
j.


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BeitragVerfasst: Mi, 22.9.10 12:58 
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Hallo,
Zitat:
Ich kenne halt nur den einen oben genannten Fall, wo das Gehör nach vielen Jahren langsam wieder kam.

Hört sich doch super an!!! Hast du da vileicht eine Kontacktadresse??

Ok , das Beispiel mit dem abgehackten Gliedmaß habe ich jetz auch schon mehrmals bedacht und habe da erlich gesagt nur ein Quelle im Esoterischen zu gefunden. Und zwar nimmt man an, dass der Arm zB. nicht nachwächst, da seine "energetische Hülle" ebenfalls zerstört(abhanden gekommen) wurde und der Mensch im Gegensatz zu einigen Reptilien, bei denen das kein Problem darstellt, zu komplex ist, um das hinzubekommen.

Man weiß, dass viele EEEs(so nenn ich ich sie mal) sich extrem negativ auf das Gehirn auswirken. Gemeint sind die E123 Teile im Essen, von denen keiner weiß was das ist. Die meisten sind hoch schädlich. Sie machen nämlich volgendes: Diese Gemacks"verstärker" sogen dafür, das entsprechende Nerfen im Gehirn lahm gelegt werden, damit das Essen was eigentlich garnicht schmeckt nicht als geschmackslos empfunden wird. Also es werden unsere Warnmeschanismen sozusagen langfrstig zerstört. Weshalb wir uns auch so schlecht ernähren heutzutage. Könnte da aber noch meterweise zu zitieren, was sonst noch das Hirn und mvermutlich das Ohr kaputt macht, will aber zielorientierter diskutieren.

Zitat:
Hast du jetzt eine Ausbildung deswegen unterbrochen?

Das hat mir alles kaputt gemacht, was ich bisher aufgebaut habe. Studium, Wohnung, Job, Bekanntenkreis, Freunde, Gesundheit, Zukunftaussichten...ect.
Finde ich aber nicht so tragisch. Tragisch fände ichs nur, wenns so bleibt. Aber da gehe ich nicht von aus. Denn ich werde einen Weg finden um wieder hören zu können.
Bis dann.


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BeitragVerfasst: Do, 23.9.10 11:03 
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Hallo Eric,

hier wird diskutiert, ob das Gehör durch "Glauben" wiederkommen kann.

Ich hab in den vergangenen Jahren einige Information zum Thema Neuophysiologie + Hörverarbeitung durchgearbeitet.

Mein Fazit zum Bereich - gibt ja auch entsprechende Postings von mir...damals im Kontakt mit beethoveny: Sofern Sinneszellen im Gehör abgestorben sind, ist das wohl bleibend.

Sofern die Hörverarbeitung im Gehirn Fehlleistungen produziert oder gänzlich ausgefallen ist, kann der diese Hirnregion trainiert werden.

Ich vermute, man müsste mittels Kontakt zu nem Neurologen, der sich auf Hörverarbeitungsstörungen bzw Hörrinden-Ausfall nach Hirnschädigung spezialisiert hat, festellen können, in welchem Körperteil sich das Problem ursächlich befindet. In Kliniken, in denen sich STROKE UNITS befinden, müsstest Du auf Neurologen treffen, die sich mit den möglichen Folgen von Hirnschädigung-Details schon mal befasst haben.

Meint: Ist das Problem im Ohr, weil Sinneszellen abgestorben, geht nix mehr. Ist das Problem im Gehirn, weil Schädigung nach Infarkt & Co, kann Hörtraining helfen. Denn das Gehirn ist ein plastisches Organ und strukturiert sich je nach Bedarf in jeder Sekunde neu...es können bei Bedarf also in der Hörrinde wieder neue Verbindungen wachsen, wenn das Gehirn entsprechend trainiert wird.

Als Messmethode sind glaub ich evozierte Potentiale angezeigt. Das ist ne besondere EEG-Methode, mit der geprüft werden kann, ob Nervenimpulse zwar im Gehirn ankommmen, aber da halt nicht verarbeitet werden.

Umgangssprachlich: Es kann sein, dass Deine Ohren zwar hören, aber Dein Gehirn kann grad /zB durch Schlaganfall mit dem Gehörten nix anfangen. Die Folgen sind bei beiden Schädigungsformen gleich ==> Person hört nix!....Jedoch die medizinischen Zuständigkeiten sind arg verschieden....

lg biene63


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BeitragVerfasst: Do, 23.9.10 11:12 
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eric hat geschrieben:
Hört sich doch super an!!! Hast du da vileicht eine Kontacktadresse??


Soweit ich informiert bin, lebt er nicht mehr. Mehr dazu in der folgenden PN.
Zitat:
Man weiß, dass viele EEEs(so nenn ich ich sie mal) sich extrem negativ auf das Gehirn auswirken. Gemeint sind die E123 Teile im Essen, von denen keiner weiß was das ist. Die meisten sind hoch schädlich.


Aber um eine so heftige Reaktion wie Ertauben zu bekommen, muss man da schon quasi allergisch drauf sein. Es ist nicht einfach, herauszubekommen, auf welche Stoffe man eine Lebensmittelallergie hat. Ich vertrage dunkle Schokolade z.B. schlecht (Kopfschmerzen).

Zitat:
Das hat mir alles kaputt gemacht, was ich bisher aufgebaut habe. Studium, Wohnung, Job, Bekanntenkreis, Freunde, Gesundheit, Zukunftaussichten...ect.
Finde ich aber nicht so tragisch. Tragisch fände ichs nur, wenns so bleibt. Aber da gehe ich nicht von aus. Denn ich werde einen Weg finden um wieder hören zu können.
Bis dann.


Ich würde versuchen zweigleisig zu fahren: Auf der einen Seite neue Kontakte aufbauen (Hörgeschädigte), auf der anderen Seite einen Weg suchen, das Gehör wieder zu bekommen. Letzteres dürfte zwar an ein Wunder grenzen, aber versuchen kann man es ja. "Wunder gibt es immer wieder" :).
j.


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BeitragVerfasst: Fr, 24.9.10 10:12 
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Vielen Dank für die Infos biene!!

Das ist genau das wonach ich suche. Gibt es vieleicht ein Forum wo mein Anliegen eher hinpassen könnte und ich mitdiskutieren kann?

Also bei mir wurde auch mehrfach dieser Test gemacht, bei den man so ein knatterndes Geräusch hört, wobei die Sinneszellen stimuliert werden und zusätzlich noch ein sogenannter otoakustische Emissionen Test(glaube ich hatte man das genannt) gemacht. Dabei ist heraus gekommen, das meine sujektive Hörkurve( an Taubheit grenzend) garnicht mit der Messung der Emissionen übereinstimmt. Man hat mir gesagt, das sie eigentlich so verlaufen müsste, wie es etwa zu Beginn war, bevor die etappenweise Etaubung erfolgte. Also, dass zwar auch das Innenohr geschädigt sei, aber ich eigentlich viel besser bzw. überhaupt hören müsste. Wobei man diese Methode jedoch noch nicht anerkannt hat, da sie wohl auch fehlerhaft sei.

Tatsache ist aber, dass bei mir fast kein Mucks ankommt. Nur wenn ich mit einem Hammer so stark ich kann auf eine Metallplatte neben meinem Ohr haue höre ich auf dem linken ein "geräusch".
Also mal angenommen mein Gehirn blockt das Meiste ab. Aus welchen Gründen auch immer, wie kann ich das Hirn dann trainieren? Ich meine, wenn ich nichts höre, wie kann ich mich dann auf ein Geräusch konzentrieren, um die jene grauen Zellen zu trainieren?
Ich persöhnlich nehme übrigens an, dass mein Hirn dicht gemacht hat wegen des Tinnitus, der gerade parallel dazu übrigens immer leiser wird.

Oder funktioniert das mit dem Training ganz anders? Hast du da noch Infos oder links zu? Interessiert mich brennend!
Würden evozierte Potentiale bzw. STROKE UNITS hier noch mehr entschlüssen können als die otoakustischen Emissionen?

Woran liegt es deiner Meinung nach, dass die Regeneration bei Sinneszellen nicht funktionieren soll?
Sie sind Komplex, das stimmt. Das sind Gehirnzellen aber auch. Sie sind verdammt wichtig und sitzen nicht umsonst im härtesten Knochen.

Zitat:
Im Prinzip bin ich auch einer, der an Selbstheilungseffekte glaubt, aber in meinem Fall wird das beim Gehör sicher nichts mehr, auch, wenn ich in Träumen manchmal hören kann.

Das ist interessant. Ich kann in meinen Träumen täglich eigentlich immer hören. Das paradoxe ist, das ich manchmal davon träume, bei einem Arzt wegen meinen Ohren in Behandlung zu sein, diesen aber mit meinen Ohren hören kann. Wie war das bei dir am Anfang?

Bis dann.
Na Endlich gehts voran!


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"Sie kamen nach Betsaida. Da brachte man einen Blinden zu Jesus und bat ihn, er möge ihn berühren. Er nahm den Blinden bei der Hand, führte ihn vor das Dorf hinaus, bestrich seine Augen mit Speichel, legte ihm die Hände auf und fragte ihn: Siehst du etwas? Der Mann blickte auf und sagte: Ich sehe Menschen; denn ich sehe etwas, das wie Bäume aussieht und umhergeht. Da legte er ihm nochmals die Hände auf die Augen; nun sah der Mann deutlich. Er war geheilt und konnte alles ganz genau sehen. Jesus schickte ihn nach Hause und sagte: Geh aber nicht in das Dorf hinein!"


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BeitragVerfasst: Fr, 24.9.10 13:46 
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Hallo eric,

Frage mal:
Unter Deinem letzten Posting hast Du - anders als bei den anderen -
eine Textunterschrift aus der Bibel.

Wolltest Du vielleicht mit Deinen Fragen auch auf eine solche Art von
"Heilung durch Glauben" hinaus? Oder in Richtung von Orten, wo ab und
an noch Heilungen geschehen, die man sich nicht erklären kann (z.B.
Lourdes)?

Gruß
Rainbow


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BeitragVerfasst: Fr, 24.9.10 14:12 
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Hallo rainbow,

Beides.
Man sollte zwischen glauben und Wissenschaft meiner Meinung nach keine Grenzen ziehen. So wie das bis vor ein paar jahrhunderten noch allgemein anerkannt war.

Das wird die Wissenschaft jetzt immer mehr einsehen müssen, denke ich. Oder anders gesagt: der Glaube ist irgendwo auch nur eine biochemische Reaktion, bzw. wenn du es noch technischer haben willst, im Energiekörper, den der Mensch nachweislich ausstrahlt( Siehe Kirlean Photografie). Man weiss auch inzwischen, das der Körper Biophotonen ausstrahlt, also tatsächlich leuchtet, zwar nur sehr gering, aber das tut er. Man weiß außerdem inzwischen, das das Herz ein Feld erzeugt (mit EEG Messbar), das in 3 meter Radius noch Messbar ist und vermutlich Informationen austauscht, auch mit anderen Körpern. Außerdem ist man in der Psysik inzwischen soweit zu erkennen, das alles mit allem in Verbindung steht (vgl.Quantenphsyik). Hört sich alles sehr glaubhaft an, oder?

Von Lourdes habe ich noch nicht gehört, muss ich mal nachschauen.
Und das Bibelzitat habe ich zur Anregung darunter gesetzt, um deutlich zu machen, dass man auch Blinde heilen kann. Also funktioniert das mit dem Ohr bestimmt auch irgendwie.
Bis dann


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BeitragVerfasst: Fr, 24.9.10 16:28 
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eric hat geschrieben:
Zitat:
Im Prinzip bin ich auch einer, der an Selbstheilungseffekte glaubt, aber in meinem Fall wird das beim Gehör sicher nichts mehr, auch, wenn ich in Träumen manchmal hören kann.

Das ist interessant. Ich kann in meinen Träumen täglich eigentlich immer hören. Das paradoxe ist, das ich manchmal davon träume, bei einem Arzt wegen meinen Ohren in Behandlung zu sein, diesen aber mit meinen Ohren hören kann. Wie war das bei dir am Anfang?

Schwer zu sagen. Ich denke, die Träume haben sich allmählich gewandelt. Anfangs war ich immer noch hörend im Traum, jetzt schon oft gehörlos, verstehe Sprache aber im Traum meist besser als real :D.

Blinde heilen? Hmm... gibt es dazu Dokumentationen? Ich denke, was möglich ist, kommt immer auf den Einzelfall an. Wie Biene auch schon schrieb, kommt es wohl darauf an, wo der "Schaden" liegt, am Gehirn oder am Sinnesorgan.

In manchen Orten gibt es Hörgeschädigten-Stammtische, wo es Dolmetscher, Gehörlose, Ertaubte und Schwerhörige gibt. Ich würde da einfach mal vorbeischauen. Vermutlich kannst du noch nicht soviel vom Mund ablesen und ein Besuch dort ist mit etwas Mut verbunden (wie gut kannst du jetzt gehen?). Nimm Papier und Schreiber mit. Was hast du studiert und aus welchem Ort kommst du (kannst auch per PN schreiben)? Wie Ertaubte alles erleben, ist immer interessant. Kannst dir vielleicht Notizen machen und später eine Biographie. :)
j.


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BeitragVerfasst: Fr, 24.9.10 17:54 
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Hallo Eric,


Zitat:
Das ist genau das wonach ich suche. Gibt es vieleicht ein Forum wo mein Anliegen eher hinpassen könnte und ich mitdiskutieren kann?

Kann ich so nicht konkret sagen, da ich meine Aktionen von der reinen Thematik "Hirnschädigung" weg bewegt habe. Der Verein aspies e.V. / Selbsthilfe autistischer Menschen beschäftigt sich gelegentlich mal mit Hörtraining-Aspekten. ....ich war dort lange nicht mehr eingeloggt. schau mal http://www.aspies.de....oder frag Rainer Döhle. Einfach mal googeln.


Zitat:
Also mal angenommen mein Gehirn blockt das Meiste ab. Aus welchen Gründen auch immer, wie kann ich das Hirn dann trainieren? Ich meine, wenn ich nichts höre, wie kann ich mich dann auf ein Geräusch konzentrieren, um die jene grauen Zellen zu trainieren?

Prinzipien anwenden der "Neurologischen Reorganisation"....sowie der "Sensorischen Integration"....einfach mal meine Postings (Diskussion mit beethoveny) lesen...da hatte ich massenhaft Literaturhinweise geliefert...wirklich irre viel!

Personen zum Thema - zwar weitgehend die Förderung von Kindern betreffend, aber dem menschlichen Gehirn ist eigentlich egal, wie alt es ist. Das lernt jeden Tag dazu und strukturiert sich um

Personen / Autoren / Fachkräfte zum Thema:
- Glenn Doman...Was können Sie für Ihr hirnverletztes Kind tun
- Carl H. Delacato...beide zusammen haben die Doman-Delacato-Therapie konzipiert. Carl h.Delacato hat in diesem Buch sehr viel auch zum Thema Hörtraining geschrieben (einfach weil beide das als Thematik der Hirnschädigung und möglichen der Neurologischen Reorganisation ansehen): Der unheimliche Fremdling - das Autistische Kind
- Jean Ayres - Bausteine der kindlichen Entwicklung...gut erklärtes Lexikon neurologischer Interaktionen.
- Fred Warnke. Hörtraining. Der Takt des Gehirns, borgmann
- Oliver Sacks. Neurologe und Autor populärwissenschaftlicher Werke...hat viele Fallberichte aufgenommen. Ist auch Autor von "Stumme Stimmen"

Du kannst Ergotherapeuten fragen, die sich wegen Neurologischer Reorganistaion und Sensorischer Integration schon mal mit dem Thema befasst haben...frag beim Bundesverband nach entsprechenden Adressen. Vielleicht können die Dir auch erfahrene Therapeuten wegen Hörtraining sagen.

Zitat:
Würden evozierte Potentiale bzw. STROKE UNITS hier noch mehr entschlüssen können als die otoakustischen Emissionen?

Weiss ich nicht.

"STROKE UNITS" sind Klinik-Abteilungen für die Behandlung von Menschen, die grad nen Schlaganfall erlebt haben. Da wird doch aktuell soviel Öffentlichkeitsarbeit zum Thema "Schlaganfall" gemacht...vielleicht findest Du entsprechende Infos beim Googeln?

Durch die populärwissenschaftliche Presse geistern gelegentlich Berichte von Versuchsergebnissen, bei denen aufgezeigt wird, wie Personen nach Sehrinden-Ausfall aufgrund Schlaganfall mittels Sehtraining wieder neu lernen, Objekte zu erkennen.
Ich meine, etwas Vergleichbares müsste auch bezüglich des Bereiches Hören erforscht werden. Ob das so ist, weiss ich nicht.

Zitat:
Woran liegt es deiner Meinung nach, dass die Regeneration bei Sinneszellen nicht funktionieren soll?
Sie sind Komplex, das stimmt. Das sind Gehirnzellen aber auch. Sie sind verdammt wichtig und sitzen nicht umsonst im härtesten Knochen.

Jede Zelle des Körpers ist ein im Prinzip für sich vollständiges Lebewesen....irgendwann mal vor einigen Milliarden Jahren haben unsere damals noch winzigen einzelligen Vorfahren "beschlossen", es sei günstiger, sich mit anderen Zellengenossen zu einem Zellverband zu organisieren..zwecks effektiver Arbeitsteilung, neuen Möglichkeiten der Fortbewegung usw.
Grundsätzlich hat aber jede einzelne Körperzelle wie vor Milliarden Jahren auch das ganz normale Bedürfnis nach ausreichender Osmose (also Austausch der Atemgase und geeignete Ernährung). Das wird vor allem durch die geeignete Durchblutung gewährleistet. Wenn die Sinneszellen in der Cochlear irgendwann mal über längere Zeit nicht durchblutet wurden, weil da ne Art von Infarkt war...oder halt stressbedingter Hörsturz, was auch eine Minderdurchblutung bewirkt, sterben die betreffenden Sinneszellen ab. Peng - weg.

Wenn im Gehirn eine alkoholbedingte Vergiftungssituation wie nach ner durchzechten Nacht...oder ein Infarkt wie nach nem Schlaganfall, dann sterben im entsprechenden Bereich ebenfalls die Hirnzellen ab. Jedoch ist das Gehirn ein plastisches Organ, mit der Fähigkeit sich den aktuellen Lernbedingungen anzupassen. Bedeutet: Sofern noch ein Fitzelchen von passenem Hirngewebe in der jeweiligen Hirnschicht da ist, und die geeigneten Reize kommen, können die zerstörten Strukturen durch neu heranwachsende Strukturen ersetzt werden. Die evolutionsbedingten Hirnschichten beachten. Neurologische Reorganisation der Sinnesverarbeitung passiert weitgehend im Grosshirn. Geeignete Reize bitte nachlesen bei den genannten Autoren. Auf gut regulierte Tiefensensibilität achten.


lg biene63


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BeitragVerfasst: Fr, 24.9.10 18:45 
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ach so...mir ist grad noch was eingefallen. was?

Hier wird ja diskutiert über "wieder hören können durch Glauben"

Die Abläufe, die ich vorgestellt habe, haben wenig mit Glauben zu tun, denn es sind schlichte physiologische Abläufe. Ähnlich, als würde ein Muskel zu häufigeren Kontraktionen als bisher angeregt werden und nach einiger Zeit dann mehr Kapazität / besseres Leistungsvermögen haben...so ähnlich funktioniert Lernen, wenn die betreffende Gehirnzelle angeregt wird, mit dem präsentierten Sinnesreiz irgendwie klarzukommen.

Andererseits, die präsentierten Abläufe haben meiner Erfahrung sehr mit Glauben zu tun. Mir jedenfalls hat es sehr geholfen, aktive Christin zu sein. Sonst hätte ich die Anforderungen der vergangenen Jahre nicht durchgehalten.

Leute, die für sich selbst und-oder für ihre Angehörigen etwas umfangreicher als durch "schlichtes Lernen" Prozesse der "Neurologischen Reorganisation" durcharbeiten...müssen, erleben öfter mal solche Sachen:
- Nur ganz wenige Therapieansätze der Neurologischen Reorganisation werden durch Krankenkassen finanziert.....Sehr oft muss also die individuell passende Hilfe privat organisiert - und sowieso privat bezahlt werden.
- bis vor ganz wenigen Jahren galt das "Organ Gehirn" als starr...also als unveränderlich...wenn ein Problem da war...sowas wie Schlaganfall, Hirnschädigung nach Unfall, Vergiftung - dann wurde den Angehörigen mitgeteilt die aktuelle Situation sei lebenslang unveränderbar. Massnahmen zwecklos. Wenn nun also Leute stur sind (Patienten oder Angehörige) und wollen partout wirkliche Hilfe zum Thema, dann sind die entsprechenden Kenntnisse noch nicht zu allen "Fachkräften" durchgedrungen.....
- In der Folge kann man als Patient und-oder Angehöriger dann öfter mal solche Reaktionen erleben: Entweder man wird aufgrund der eigenen "Sturheit" in die Esoteriker-Wahnsinnigen-Ecke gestopft...oder in die "Religiös-Fanatische-Ecke"....oder in die "Randalierer-Stressverursacher-Ecke". "Fachkräfte" fühlen sich aufgrund des eigenen Unwissens dann gern mal angegriffen und reagieren unsachlich.
- Die Anzahl der Zellen, die Deinem Gehirn zur Verfügung stehen wird nicht mehr werden. Jedoch kann Dein Gehirn neue Verbindungen zwischen den Zellen wachsen lassen, so dass vorher Bereiche ohne Funktion wieder funtkionstüchtig werden. Diese Prozesse passieren zwar eigentlich rasend schnell (wenn Du die Sicht und Grösse einer Zelle hast). Wenn Du aber die Grösse eines Menschen hast, der in einem gewissen Alltag lebt und unter gewissen Zeitdruck, daher mit Erwartungen bist, dann geschehen diese Abläufe der Neurologischen Reorganisation quälend langsam. Du brauchst viiiiiiiel...laaaange Geduld, viele Wochen und Monate ..und Jahre...der täglichen Arbeit an Dir selbst, um Fortschritte zu bemerken und auszubauen....und in all der Zeit bist Du unentwegt der Kritik Deiner Umwelt ausgesetzt, den Neidern, den Wichtigtuern, den Besserwissern..

Meint: "Glauben" kann Dir also sehr stark helfen, wenn Du diesen Weg der "Neurologischen Reorganisation" begehen willst. Dieser Weg ist ausgesprochen hart, zeitraubend, steinig und oft mit sehr viel Gegenwind aus diversen Quellen. Er wird Dich in jeglicher Weise an Deine Grenzen der Belastbarkeit bringen....finanziell, zeitlich, emotional, in allen Formen Deiner Beziehungen.

lg biene63


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BeitragVerfasst: Sa, 25.9.10 11:35 
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Hier ist übrigens der Link zu der Diskussion, die ich mit Beethoveny mal hatte: viewtopic.php?f=7&t=1609&hilit=autismus

Titel des Threads: Parallelen - GL + Asperger-Autismus.

In diesem Thread geht es thematisch sehr viel "auch" um Hörverarbeitungsstörungen und die passenden Folgen....bzw auf welche Weise man woher Hilfe kriegen kann / mit welchen Methoden.

Bei den Methoden hab ich ein wichtiges Stichwort vergessen: Tomatis-Methode, wichtiges Element für Hörtraining.


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BeitragVerfasst: Mo, 27.9.10 5:54 
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@eric:
Hm....
Du schreibst, die Wissenschaft müsse das immer mehr einsehen, daß da auch Glauben
mit reinspielt.

Durchmischt, würde ich sagen.
Grundsätzlich erstmal: Ich bin Katholikin (aktiv und bekennend, also keine lediglich Kirchen-
steuer zahlende Karteileiche), glaube also durchaus an die Möglichkeit von
Wundern (Lourdes ist übrigens ein Wallfahrtsort in den französischen Pyrenäen, wo im
Jahr 1858 die Gottesmutter dem Mädchen Bernadette Soubirous - inzwischen auch
heiliggesprochen - erschienen sein soll. Die dort freigelegte Quelle soll wundertätig
sein. Als Wunder angegebene Heilungen werden jeweils von mehreren Kommissionen -
weltlich/ärztlich sowie kirchlich - überprüft. Etliche Heilungen sind dabei, die als medi-
zinisch nicht erklärbar gelten und kirchlich als Wunder anerkannt wurden.).

Solche Wunderheilungen - die Skeptiker z.T. mit den Selbstheilungskräften des Körpers
bzw. mit Spontanheilungen erklären - sind aber eine Ausnahme; es pilgern ja tausende
von Menschen nach Lourdes und die meisten kommen nicht mit irgendwelchen
spektakulären Ergebnissen zurück, viele aber dennoch mit dem Eindruck positiver Veränderung,
etwa in der Richtung, daß sie mit ihren Krankheiten besser leben und diese innerlich an-
nehmen können.

Was aber wohl in der Medizin inzwischen durchaus anerkannt ist, ist, daß eine eigene,
positive Grundeinstellung für eine Genesung/Heilung sehr hilfreich ist (z.B. bei Krebs).


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BeitragVerfasst: Di, 28.9.10 12:12 
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Hallo,

Biene: Vielen Dank. Ich werde erstmal alles studieren bevor ich einen längeren Beitrag dazu abgeben kann.
Das was du schreibst scheint jedenfalls sehr plausibel und fundiert!
Das freut mich auf der einen Seite, auf der anderen Seite erklärst du den glauben an Glauben für einen sehr schwierigen Weg. Das ist aber nicht schlimm, keines Falls! Ich habe ja nach deiner realistischen Einschätzung gefragt! Ich denke aber, wenn man beides in Betracht zieht und in der Mitte landet ist man genau richtig.
Ich denke weiterhin, dass der Weg nur steinig ist, wenn man glaubt, das er steinig sein wird. Wenn man die Taubheit im Moment so akzeptiert wie sie ist und davon ausgeht, das sie verschwindet, sobald man die erforderlichen individuellen Ekenntnisse gemacht hat(glauben). Dann ist es bloß eine ganz geringe Energieauffwendung bis man sein Ziel ereicht.

Rainbow:
Zitat:
Solche Wunderheilungen - die Skeptiker z.T. mit den Selbstheilungskräften des Körpers
bzw. mit Spontanheilungen erklären

Selbstheilungskraft, Wunder, Placebo, Spontanheilungen,....alles das selbe, mit unterschiedlichem Namen meiner Meinung nach. Wie etwas von statten geht ist chemisch doch vollkommen egal, das Resultat macht den Unterschied.


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BeitragVerfasst: Di, 30.11.10 16:40 
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Hallo Eric,
ich wollte nochmal so fragen, wie es nun geht. Hast du etwas Kontakt zu anderen gefunden? Oder hat sich der Hörstatus verändert?
j.


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BeitragVerfasst: Mi, 22.12.10 8:47 
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Vielleicht lässt dieses Medikament auch Hörnerven nachwachsen?
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/s ... h-11705562
j.


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BeitragVerfasst: Do, 23.12.10 23:31 
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Noch eine Sache, die Hoffnung machen könnte:
http://web.de/magazine/gesundheit/krank ... #.A1000107 sowie ihre Homepage:
http://www.moniquevandervorst.com/Moniq ... lcome.html
Da hatte eine Frau einen zweiten Unfall, nachdem die Nerven wieder zusammenwuchsen. Ich weiß nicht, ob das irgendwie übertragbar ist auf einen denkbaren Fall von Ertaubung. Aber bei der Frau lagen die Nerven 12 Jahre lang unterbrochen und nun ist da wieder Kontakt und sie kann wieder gehen. Wenn jemand unterbrochene Nervenenden beim Gehör hat, könnte es vielleicht irgendwie auch wieder Kontakt geben. Allerdings vermute ich, dass bei den meisten Ertaubten die Cochlea kaputt ging und dann sieht es womöglich anders aus.
j.


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BeitragVerfasst: Mi, 9.5.12 11:02 
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Hi,
wie sieht es denn jetzt aus? Ich habe zum Thema Selbstheilung noch etwas gefunden: http://www.aerzteblatt.de/archiv/122991
j.

PS: Monique van der Vorst war doch nie richtig gelähmt: http://www.welt.de/sport/article1061534 ... logen.html


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