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 Betreff des Beitrags: Cochlea Implantat
BeitragVerfasst: Mi, 15.12.04 16:05 
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Hi Ihr.

Ich bin hochgradig schwerhörig und überlege, nach dem Abi ein CI zu tragen. Es wäre schön, wenn ihr mir etwas darüber berichten würdet, wie der Wechsel von Hörgeräten zu CI abgelaufen ist und welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt. Um Überraschungen zu vermeiden, möchte ich auch gerne wissen, wie die Voruntersuchungen abgelaufen sind. Habt ihr schlechte Erfahrungen damit gemacht? Habe nämlich gehört, dass sie manchmal grausam waren, z.B. Stromschläge oder Trommelfelldurchstechung. Gibt es sonst noch schmerzhafte Untersuchungen, oder kann man sowas vermeiden?

Danke für eure Antwort!

Knuddie


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BeitragVerfasst: Mi, 15.12.04 16:40 
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@knuddy
hier gibts zwar auch einige ci-träger, die mitposten, werden sich sicher bald melden.
aber genaue antworten bekommst du vor allem im hcig-forum auf www.hcig.de stell deine frage dort nochmal.
meine erfahrungen sind noch aus der steinzeit :-))) , auch trommelfelldurchstechung usw.
meines wissens gibts die methode zwar noch, aber auch schon andere methoden..

_________________
Die grössten Wunder gehen in der grössten Stille vor sich. (Wilhelm Raabe)


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BeitragVerfasst: Mi, 15.12.04 19:29 
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Knuddy,
Du hast mit Hörgeräten bis zum Abitur geschafft.
Alle Achtung.
Ich denke, Du brauchst dann auch nach dem Abitur
kein CI.
Das CI ist im Prinzip nur dann eine gute Hilfe, wenn
Hörgeräte nichts mehr nutzen.
Der Klang des CI ist ganz anders als das natürliche Hören!
Wenn Du mit Deinen Hörgeräten Musik geniessen kannst,
rate ich Dir vom CI ab.
Nur, wenn Du mit HG Lautsprache nicht mehr verstehst,
kann CI eine gute Hilfe sein.


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BeitragVerfasst: Mi, 15.12.04 19:53 
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Hi CharlyBrown

Ich bin aber Resthörig, dass heisst, ich kann die Sprache kaum übers Ohr aufnehmen. Ich bin stark auf das Lippenlesen angewiesen, deswegen bin ich am Überlegen, ein CI zu tragen. Viele CI Träger, was aber nicht heisst, dass ALLE das auch können, können auf einmal telefonieren, nachdem sie von Hörgeräten auf CI umgewechselt haben.
Mich interessiert aber auch, wie die Voruntersuchungen ablaufen, denn ich habe davor Schiss. :oops:

Knuddie


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BeitragVerfasst: Mi, 15.12.04 20:02 
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Beethoveny hat geschrieben:
@knuddy
hier gibts zwar auch einige ci-träger, die mitposten, werden sich sicher bald melden.
aber genaue antworten bekommst du vor allem im hcig-forum auf www.hcig.de stell deine frage dort nochmal.
meine erfahrungen sind noch aus der steinzeit :-))) , auch trommelfelldurchstechung usw.
meines wissens gibts die methode zwar noch, aber auch schon andere methoden..


Danke, ich war auf www.hcig.de
Interessante Berichtserfahrungen! ;)


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BeitragVerfasst: Do, 16.12.04 16:41 
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Gibt es noch weitere Erfahrungen? ;)

Danke im Vorraus!

Gruß Knuddie


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BeitragVerfasst: Do, 16.12.04 17:01 
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meines wissens kenne ich nur www.hcig.de , aber ich denke, einige hier wissen schon mehr :roll:


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BeitragVerfasst: Do, 16.12.04 18:57 
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ah, hab gerade was gefunden:

http://www.gschwaninger.de/ohrenseite/erfahrungsberichte.html

viel glück ;)


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BeitragVerfasst: Sa, 18.12.04 13:26 
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@Knuddy: Da Patrick grad auf die Berichte auf meiner Ohrenseite hingewiesen hat, auch von mir noch kurz die Infos zu den Voruntersuchungen, die ich in Frankfurt und in Würzburg gemacht habe. Sie sind nachzulesen unter http://www.gschwaninger.de/ohrenseite/OP-vergleich.html

Der Promtest in Frankfurt war keine schöne Erfahrung, wir heute aber auch nach dem Wü-Modell gemacht, insofern dürfte es praktisch keine Schmerzen mehr bei der VU geben. Der Nadeltest wird meines Wissens nur noch gemacht, wenn die Ergebnisse auf den anderen Wegen NEGATIV waren. Da Du resthörig bist, gehe ich nicht davon aus, daß Du den machen musst, denn die Resthörigkeit impliziert ja eine durchgängige Verbindung vom Trommelfell bis zum Gehirn...

Mail mich an, wenn Du noch Fragen hast !

Viele Grüße
Michael


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BeitragVerfasst: Mo, 28.2.05 16:57 
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Hallo, mit dempromtest habich hier in Hannoverr an der Medizimischen Hochschule gute Erfahrungen gemacht. Trotz Restgehoer wird der Nadeltest weiterhin bevorzugt. Ich hadurch einen Fahrradunfall links mei n gehoer verloren und habe rechts ein Restgehoer. Die Tests waren nicht besonders schwierig taten auch nicht weh. Ich trage jetzt rechts ein CI die OP ist verhaeltnissmaessig langwierig. Die Kassen uebernehme heute auch bei einem restgehoer die Kosten wenn einseitig da etwas eingesetzt wird, egal auf welcher Seite. Das >Hoeren ist deutlichj besser geworden ich bin von einem Resahoeren bei 10-20% rechts auf 90-100% links gekommen und kann mit einem Standtelefon mot einem Hoerverstaerker sehr gut telefonieren. Aber erkindige Dich bittin einem Krankenhaus wo dies OPs durchgefuehrt werden die machen ja auch diese Tests.


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BeitragVerfasst: Do, 3.3.05 11:39 
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Vorallem ist auch wichtig, dass OP Risiko vorher genau informieren lassen. Neben CI gibt es auch HI (Hirnstammimplement), da hängt alles von von Patienten zu Patienten ab. Nach mein Info gibt solche Hirmstammimplement nur in Freiburg/breigau! Ein Bekannter von mir ist durch Tumor ganze Gehörgänge leider entfernt müssten, sodass für ihn nur HI in Frage gestellt worden. Risiko ist leider zu gross. Mus muss gut überlegen. Die Resthörigkeit gibt es viele in Form mit Tonhöhe oder Bandbreite. So einfach kann man ja nicht erklären.

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BeitragVerfasst: Sa, 5.3.05 14:25 
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@Fritzl: Was bitte hat hier das HI zu suchen ? Knuddy fragte nach einem CI und beschreibt, dass er noch resthörig ist, von daher ist er doch überhaupt kein Kandidat für ein HI ?! Schade, daß diese beiden Therapiemethoden einfach immer so mal eben in einem Nebensatz untergebracht werden...

Gruß
Michael


Zuletzt geändert von Mike34 am Di, 8.3.05 0:08, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo, 7.3.05 13:55 
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Mike, Gewiss, Ich habe nur andere Möglichkeit mit HI hingewissen. Ob Knuddel für CI geeignet ist, da kann man hier ja nicht beantworten. Da können nur HNO Spezis entscheiden.

Frage "Beide Therapiemöglichkeit" , Mike, Was ist genau gemeint?

Neuerlich liest man von "Implemantbare Hörgerät". Mike, Kannst du vielleicht näher erklären? Dies kann angeblich ein Fall für Resthörig geeignet sei.

Gruss
Fritzl

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BeitragVerfasst: Di, 8.3.05 0:11 
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@Fritzl: Mit "beide Therapiemöglichkeiten" meine ich HI und CI, die Du hier in die Diskussion bringst, obwohl HI für Knuddy nun wirklich nicht gilt...

Die aktuellen implantierbaren Hörgeräte, wie neuerdings das Envoy-System, siehe hierzu einen Erfahrungsbericht auf der www.ohrenseite.de sind keine Alternative zum CI bei Resthörigkeit bzw. Taubheit, es handelt sich um eine andere Indikation !

Viele Grüße
Michael


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BeitragVerfasst: Do, 10.3.05 15:15 
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Danke, dass sich soviele hier gemeldet haben.
Ich habe nun meine Voruntersuchung hinter mir. Es war gar nicht so schlimm, wie ich es mir gedacht habe. :wink: Die Ärzte meinen, ein CI würde mir sehr viel bringen. :D
Nun steht in einem halben Jahr meinen OP Termin bevor. Ich bin schon gespannt, wie ich damit hören werde.

MfG Knuddy

P.S. Ich bin übrigens eine "SIE" :-)))


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